Was ist Psychokinesiologie?

Mit der Psycho-Kinesiologie (PK) hat der deutsche Arzt Dr. med. Dietrich Klinghardt in den USA eine ganzheitliche Methode entwickelt, die sich  mit der Psyche eines Menschen mittels kinesiologischem Test beschäftigt.

In der PK-Sitzung tritt der Behandler nach einem eingehenden Gespräch über den Muskeltest in einen Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten. Dabei werden unerlöste seelische Konflikte (USK) und ursprüngliche traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, ans Licht gebracht. Durch das Wiedererinnern können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle des Klienten entladen und anschließend "entkoppelt" werden.

 

Ziel einer jeden kinesiologischen Behandlung ist es, die einschränkenden Glaubenssätze durch neue, frei machende zu ersetzen. Auf diese Weise kann eine dauerhafte Verbesserung ohne Symptomverschiebung geschehen.

 

In jeder für uns belastenden Situation können sich in unserem Unterbewusstsein einschränkende Glaubenssätze verankern, die lebenslang gespeichert werden. Sätze wie „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Ich bin schwach“ beeinflussen unser Verhalten im täglichen Leben. Je mehr einschränkende Glaubenssätze durch unser Unterbewusstsein wirken, desto mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von chronischen Beschwerden und Schmerzzuständen aller Art.


Die PK geht davon aus, dass fast allen Krankheiten unerlöste seelische Konflikte (USK) zugrunde liegen; also Konflikte, die auf einem früheren traumatischen Erlebnis basieren, das seelisch nicht verarbeitet werden konnte. Diese USKs sind als Energieblockade im Gehirn verankert und wirken in vielen Lebensbereichen belastend. Auch in der modernen Gehirnforschung wurde inzwischen erkannt, dass unerlöste seelische Konflikte körperliche Erkrankungen hervorrufen.

Effektive Entkoppelungstechniken sind die Farbbrillenmethode und die Augenbewegungsmethode, die heute als Variation unter dem Namen Eye Movement Desensitization Reprocessing (EMDR) weltweit Einzug in die wissenschaftliche Psychologie gefunden hat.